Wie braut man eigentlich ein NEIPA?

Der Trend der IPAs hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Ging es zuvor um immer mehr Bittere kombiniert mit den klassischen West Coast IPA Hopfenaromen, hat es sich mittlerweile verändert. Bei den neuen “North Eastern” oder “New England” IPAs sind Hopfenaromen zwar immernoch im Fokus, es sind aber die tropischen Früchte und Steinfrüchte wie Aprikose, die die Kiefer-Zitrus-Kombinationen ablösen. Dabei wird klassischerweise die Bitterkeit reduziert, bei einigen Vertretern sogar drastisch.
Der zweite besonders hervorstechende Aspekt dieser IPA-Richtung ist dass es sehr trüb ist. Dabei geben einige erfolgreiche Brauereien dieses Bierstils an, dass die Trübung nicht Ziel des Brauens, sondern ein Nebeneffekt des Brauvorgangs ist. Was genau für die Trübung verantwortlich ist, ist noch nicht endgültig geklärt, die Hinweise deuten jedoch auf die Art und Menge des Hopfenstopfens hin. Aber dazu später mehr.
Zu guter Letzt soll noch eine dritte Besonderheit erwähnt sein: Ein North Eastern IPA hat im Idealfall ein besonders cremiges Mundgefühl.

Im Folgenden werde ich die Ergebnisse einer kleinen Recherche zu diesem Bierstil anbieten. Sie sollen dabei helfen, darzustellen wie man die Besonderheiten dieses Bierstils erreichen kann. Der Übersicht halber habe ich nach verschiedenen für die Rezepterstellung relevanten Baustellen gegliedert. Selbstverständlich erhebe ich dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die zu Rate gezogenen Quellen sind am Ende des Artikels zu finden.
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