#1711 Leineschluck

Der Leineschluck ist ein Versuch ein Bier zu brauen, das dem Altantik Ale von Störtebeker ähnlich ist. Es ist angenehm hopfenaromatisch mit ausgewogener Bittere und dabei eher schlank. Darüber wurde auch viel im Hobbybrauerforum diskutiert und ich braue hier ein Rezept des Users Brauwolf mit Modifikationen nach. Der Name bezieht sich auf die Leine, die durch Göttingen fließt.

Interessant finde ich dabei insbesondere das Rastprogramm. Neben der gewohnten Temperaturen in denen die Beta- bzw. Alphaamylase ihr jeweiliges Optimum haben, wird hier zusätzlich noch eine Kombirast gemacht. Dies hat folgenden Zweck: „Ziel und Hoffnung ist es dabei, dass die Betaamylase nach dem Hauptteil ihrer Arbeit noch eine aktive Zeit hat, um die durch die Alphaamylase neu freigesetzten Enden der Stärkeketten abzubauen“ (Forenuser Bilbobreu). Dadurch soll ein höherer Vergärgrad und damit ein trockeneres Bier möglich werden.

Modifiziert wird das Rezept insofern, als dass am Ende des Brautages noch eine ordentliche Whirlpoolhopfung erfolgt.

Rezept
Stammwürze: 11,9°P
Bitterkeit: 42 IBU
CO2-Gehalt: 5,5g/L

77,2% Pilsener Malz
18,2% Weizenmalz, hell
4,6% Carapils

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#1603 Molle Strikes Back

Dieser Sud ist ein Tribut an die Hausbrauerei Mollenhauer, bei der ich die ersten Erfahrungen mit dem Bierbrauen sammeln durfte. Es ist an eins der Rezepte angelehnt, dürfte am Ende aber wohl am Ehesten stilistisch in Richtung Kölsch gehen. Das Rezept kommt aber ja nicht aus Köln. In Anlehnung an Mollenhauer definiere ich also mit diesem Bier den Bierstil eines „Möllsch“.

Rezept:
Stammwürze: 12°P
Bitterkeit: 32 IBU
CO2-Gehalt: 5,5 g/Liter

90% Bio Pale Ale Malz
8% Münchner Malz
2% Cara Hell

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