#1709 Cookie Dude

Dieser Sud ist mal wieder etwas ganz besonderes. Zu Beginn stand aus einer Laune heraus der Gedanke, ein sehr intensives Bier zu brauen, das an American Chocolate Chip Cookies erinnert. Also schön keksig und schokoladig.
Dazu habe ich vor einigen Monaten bereits hier im Hobbybrauerforum um Expertise gebeten und sie auch erhalten. Am Ende der Überlegungen steht das Rezept, das ihr unten finden könnt. In diesem Bier kommen einige Besonderheiten zusammen. Zum einen arbeite ich hier das erste mal mit einigen neuen Malzen (Châteu Biscuit mit Schüttungsanteil oberhalb der empfohlenen maximalen 15%, Caraamber, Caraaroma) und es kommen auch einige selbst angeröstete Haferflocken in die Schüttung (im Ofen bei 150°C, ca 10-30min bis es leicht nach Haferkeksen riecht). Zum anderen ist dieses Bier auch das erste, bei dem ich Honig, Kakaobruch, Vanille, Eichenchips und Whiskey verwendet habe, ich werde unten aber auch ein paar nützliche Links zum Umgang mit diesen Materialien bereitstellen. Schlussendlich sollen Teile dieses Bieres ausgefroren und so zu einer Art Eisbock werden.

Rezept
Stammwürze: 20,7°P
Bitterkeit: 40 IBU
CO2-Gehalt: 5,0g/L

61% Pale Ale Malz
20% Châteu Biscuit Malz
8% selbstgeröstete Haferflocken, zart
7% Caraamber
3% Caraaroma
1% Carafa II

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#1606 Solarenergie

Ein neuer Brautag – ein neues Rezept. Diesmal eigentlich eher ein Sommerbier. Aber da wir uns das schon seit dem Sommer vorgenommen haben, wirds halt im November gebraut und im Winter getrunken. Basis dieses Rezeptes ist das im Hobbybrauer-Forum beliebte „Samba Pale Ale„, das von einem User des alten Forums, mit Namen „Samba und Bier“, in Brasilien entwickelt wurde.
Schaut man sich die Rezeptvorlage an, wird schnell klar, dass es sich hier um ein helles Pale Ale mit vier verschiedenen Getreidesorten (Gerste, Weizen, Mais, Hafer) handelt. Im Zuge der Vorbereitung auf den Brautag habe ich mich im Forum gut über die Getreideformen informiert, die ich noch nie verwendet habe. Dabei stellte sich heraus, dass man bei der Verwendung von Polenta gut acht geben muss, dass man welche mit kurzer Kochzeit (15 min oder kürzer) nimmt, da man sonst leicht Gefahr läuft sehr lange maischen zu müssen um einen Blausud und Läuterprobleme zu vermeiden. Ich habe nach Empfehlung dazu die Polenta von Alnatura verwendet, da sie außerdem noch einen relativ geringen Fettanteil hat, was der Schaumstabilität gut tut.
Das Rezept wurde mit dem Kleinen Brauhelfer auf 50% High Gravity kalkuliert, so dass am Ende nach Verdünnen mit stillem Wasser 36L bei 13°P mit entsprechender Hopfung herauskommen sollten, was deutlich über der eigentlichen Ausschlagmenge des Grainfathers liegt.
Absichtliche Rezeptveränderungen sind die Erhöhung der Bittere auf 30 statt 20 IBU und eine weitere Hopfengabe in Form von 100g Citra Dolden nach Ablauf der Hauptgärung ins Gärgefäß. Versehentliche Änderung ist das Vergessen der 3% helles Caramalz.

Rezept
Stammwürze: 13°P
Bitterkeit: 30 IBU
CO2-Gehalt: 5,5 g/L

68,1% Pilsner Malz
13,6% Weizenmalz, hell
9,1% Polenta (Alnatura)
3,4% Cornflakes
3,0% Cara hell
2,8% Haferflocken (Kölln, Blütenzart)

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#1602 Dark Arts

Der Brautag des grandiosen zweiten Sudes ist nun zwar schon ein paar Tage (18.03.) her, aber dennoch soll er seinen Blogpost bekommen. Es handelt sich um ein Bier, das in Richtung Guinness gehen soll, also ein trockenes Irish Stout. Wiedereinmal hat das Hobbybrauerforum viel bei der Rezeptaufstellung geholfen, sodass es am Ende folgendermaßen gebraut wurde:

Rezept
Stammwürze: 10,5°P
Bitterkeit: 40 IBU
CO2-Gehalt: 4,0g/Liter

70% Bio Pale Ale Malz
25% Haferflocken (roh, zart)
5% Röstgerste

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