#1603 Molle Strikes Back

Dieser Sud ist ein Tribut an die Hausbrauerei Mollenhauer, bei der ich die ersten Erfahrungen mit dem Bierbrauen sammeln durfte. Es ist an eins der Rezepte angelehnt, dürfte am Ende aber wohl am Ehesten stilistisch in Richtung Kölsch gehen. Das Rezept kommt aber ja nicht aus Köln. In Anlehnung an Mollenhauer definiere ich also mit diesem Bier den Bierstil eines “Möllsch”.

Rezept:
Stammwürze: 12°P
Bitterkeit: 32 IBU
CO2-Gehalt: 5,5 g/Liter

90% Bio Pale Ale Malz
8% Münchner Malz
2% Cara Hell

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Reisebericht: Riga 2016

Dieser Blogpost ist keinem Rezept oder Brautag gewidmet, sondern einer einwöchigen Reise nach Riga, bei der auch dem Erkunden des lokalen Bieres ordentlich Platz eingeräumt wurde.

Ganz allgemein kann vorweg gesagt werden, dass ein Besuch in Riga vergleichsweise schonend mit dem Geldbeutel umgeht: pro Nacht und Person im Hotel mit vier Sternen inklusive halbtäglicher Spa-Nutzung und Frühstücksbuffet bezahlt man ~25€. Das Hotel war dabei auch nur ca. 10 Minuten von der Altstadt entfernt, sodass fast alle Touren durch die Stadt zu Fuß zurückgelegt wurden.

Am Tag der Anreise waren wir relativ erschöpft und haben es bei einem Abendessen bei einer Pizzeria um die Ecke belassen, dazu gab es ein Alus Aldaris 1865. Das hat sehr an tschechische untergärige Biere erinnert, sehr lecker, mit angenehmer präsenter Bittere. Aldaris trägt zumindest den Namen Riga im Logo, daher nehme ich an, dass es hier gebraut wird.

Peter's Brewhouse
Peter’s Brewhouse

Am zweiten Tag haben wir die Altstadt erkundet. Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten waren wir auch bei “Peter’s Brewhouse”, wo drei hausgemachte Biere in hübschen hölzernen Probierträgern ausgeschenkt werden. „Reisebericht: Riga 2016“ weiterlesen

#1602,5 Cider-Experiment

Einen Cider wollte ich auch schon immer mal ansetzen. Gestern hab ich’s dann getan. Er sollte eher dem Englischen Cider entsprechen und – ihr werdet’s vermuten – auch hier half das Hobbybrauerforum bei der Rezeptkonstruktion. Zum Glück hatte ich noch eine gläserne 5l Gärkanne für dieses Experiment. Wenn’s schmeckt, darf es sicher auch mal in das große Edelstahlgärgefäß, aber erstmal zum…

Rezept
Stammwürze: 10,9°P (in diesem Fall “Ist” statt “Soll”-Angabe)
Bitterkeit: –
CO2-Gehalt: 5,5g/L

85% Bio Apfelsaft naturtrüb
15% Birnensaft
25g/L Birkenzucker (Xylitol)

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#1602 Dark Arts

Der Brautag des grandiosen zweiten Sudes ist nun zwar schon ein paar Tage (18.03.) her, aber dennoch soll er seinen Blogpost bekommen. Es handelt sich um ein Bier, das in Richtung Guinness gehen soll, also ein trockenes Irish Stout. Wiedereinmal hat das Hobbybrauerforum viel bei der Rezeptaufstellung geholfen, sodass es am Ende folgendermaßen gebraut wurde:

Rezept
Stammwürze: 10,5°P
Bitterkeit: 40 IBU
CO2-Gehalt: 4,0g/Liter

70% Bio Pale Ale Malz
25% Haferflocken (roh, zart)
5% Röstgerste

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#1601 Galaxy Pond Pale Ale

Als großer Freund hopfiger Biere wurde als erster Sud ein Pale Ale gebraut. Ich wurde durch das Hobbybrauer-Forum auf ein vielversprechendes Rezept aufmerksam gemacht, dessen Bewertungen außergewöhnlich gut aussehen. Es hat bisher aus 24 Bewertungen bei Beersmith 4,5 “Sterne” bekommen und soll an das mir unbekannte Mirror Pond Pale Ales angelehnt sein. Das Rezept hat dort viele sehr positive Kommentare erhalten, wie z.B:”I brewed this recipe and it turned into a very tasty beer. It has a great aroma and a mild bitterness. The Galaxy Hop really adds a lot to this recipe. After just 3 days in the bottle, I opened one of the bottles so that I could see how it was doing. Now, I can’t stop sampling…”. Also erstmal das ganze in gewohnte Zahlen übertragen und dann losgebraut:

Rezept
Stammwürze: 13,4°P
Restwürze: 4,2°P
Bitterkeit: 38 IBU
CO2-Gehalt: 5,1g/Liter

90% Bio Pale Ale Malz
8% Bio Caramünch
2% Carapils

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Hallo Welt!

Ja, hallo Welt also. Die ersten Worte eines jeden WordPress-Blogs. Auf dieser Webseite soll es um Bier gehen, um selbstgebrautes Bier. Mit all den schönen und schlechten Momenten, die das Leben eines Hobbybrauers so zu bieten hat. Zum Zeitpunkt dieses Posts befindet sich das erste Bier bereits in der Hauptgärung und ich warte nur darauf, dass sich am Restextrakt nichts mehr ändert, damit es endlich Zeit für die Kalthopfung und anschließend die Nachgärung (leider noch in Flaschen) ist. Aber das wird schon noch…