#1706 Bock. James Bock.

Der Sud mit der Nummer 12 wird mal wieder ein untergäriger Bock. Aktuell gibt es eine sehr lange Liste an Bieren, die ich gern brauen würde, darunter die verbleibenden vier Sude der IPA-Reihe, ein spritziges Weizen für den Sommer, das viel beschworene Dark Impact und ein schönes Pils. Doch alles der Reihe nach. Nun kommt zuerst der Mystery Bock, sozusagen in geheimer Mission. Es handelt sich dabei um einen Bock, der in etwa wie der vorherige gebraut wird, mit dem entscheidenden Unterschied der verwendeten Hopfensorte. Die befindet sich nämlich sozusagen noch in der Entwicklung und wiedereinmal kommt es durch das Hobbybrauerforum zu einem hoffentlich fruchtbaren Austausch – viele User bekommen die Möglichkeit quasi als erste mit potenziellem neuen Hopfen zu brauen und der Pflanzer bekommt Rückmeldungen und Geschmacksproben, die ihm wiederum bei der Zucht helfen. Die hier verwendete Sorte trägt den Decknamen die Nummer 222 und ich habe bisher noch keinerlei Informationen, was ich von ihm zu erwarten habe. Um nur das Aroma kennen zu lernen, wird mit Magnum gebittert und 100% des mir zugekommenen Mystery Hopfens in den Whirlpool gesteckt. Aber hier das konkrete Rezept in Gänze:

Rezept:
Stammwürze: 16°P
Bitterkeit: 33 IBU
CO2-Gehalt: 5,5g/Liter

80% Pilsner Malz
20% Münchner Malz Typ 2

Einmaischen bei 57°C
Kombirast bei 65°C für 60min
Abmaischen bei 78°C

Hopfenkochen 60min
Magnum 100% bei Würzebruch
5g/L Hopfen „222“ in den Whirlpool bei 80°C für 30min.

Hefe: Saflwager W34/70

Das Brauen:
Der Brautag hatte wenige besondere Vorkommnisse. Alles hat soweit funktioniert und nur die Hitze hat das ganze ein bisschen anstrengend gemacht. Aufgrund der geringen Menge des Hopfens muss dieser Sud der kleinste bisher gebraute sein: Nur 19L sollen es am Ende werden.

Gärung und Lagerung:
Nach dem Brauen wird die Würze in den Kühler gestellt und auf 8°C heruntergekühlt. Am Folgetag, wenn die Temperatur erreicht ist, wird die Hefe dazugegeben und die Gärtemperatur wird folgendermaßen verändert: Ein Tag nach Hefegabe 9°C, drei Tage nach Hefegabe 10°C bis Ende der Gärung.
Anschließend wird es in ein Keg befüllt und für ein paar Tage bei Zimmertemperatur stehen gelassen bevor es wieder zur Zwangskarbonisierung und Lagerung für mindestens drei Wochen zurück in den Kühler wandert, der dann auf 5,5°C eingestellt sein wird.

Verköstigung:
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